Als großer Fan epischer Fantasy und Science-Fiction fühle ich mich von den großen Filmmusiken dieser Genres magisch angezogen. Die Klangwelten, die John Williams und Jerry Goldsmith geschaffen haben, begleiten mich seit meiner Kindheit. Ihre Werke sind für mich mehr als nur Musik – sie sind Geschichten, Emotionen und ganze Universen, die in Töne verwandelt wurden.

Diese Faszination findet sich nicht nur in westlichen Filmen, sondern auch in den großen Geschichten der Menschheit. Besonders das Mahabharata, mein indisches Lieblingsepos, hat mich nachhaltig geprägt. Es erzählt die vielschichtige Geschichte zweier verfeindeter Familien, der Pandavas und Kauravas, die um die Herrschaft eines Königreichs kämpfen. Dabei geht es nicht nur um Krieg, sondern auch um moralische Konflikte, Philosophie und die Suche nach dem richtigen Weg. Dieses Werk ist ein schier unerschöpflicher Quell an Inspiration für jeden, der große Geschichten liebt.

Diese Mischung aus Filmmusik und mythischen Erzählungen hat mich dazu bewegt, genau mit diesen Themen und der Musik-KI zu spielen. Ein Stück zu schaffen, das von diesen Welten und Geschichten inspiriert ist. Ich habe natürlich großen Respekt vor der Kunst, solche epischen Klangwelten zu schaffen. Es braucht nicht nur Talent, sondern auch eine fundierte musikalische Ausbildung, die ich nicht habe. Trotzdem spürte ich den Wunsch, mich genau damit zu beschäftigen

Hier kommt die Technik ins Spiel: Mit Suno habe ich ein Werkzeug gefunden, das mir ermöglicht, meiner Fantasie freien Lauf zu lassen und zu spielen. auch ohne ein Orchester oder einen musikalischen Abschluss. Mann hier wunderbar Ideen formen, experimentieren und so eigene Klangwelten erschaffen. Ob das natürlich immer so hinhaut, ist eine andere Frage.

Folgendes Stück ist das Ergebnis dieser Reise. Welche Version, kommt der vorgegebenen Prompt-Struktur wohl näher? :-)

Viel Spaß beim hören.

Das Ergebnis

Version 1

Version 2

Die Story dahinter

Dīrghāyurāstu Rājyāya sind Worte aus dem Sanskrit. Die Übersetzung von Dīrghāyurāstu Rājyāya aus dem Sanskrit lautet:

„Möge das Königreich langes Leben haben“ oder „Möge die Herrschaft von langer Dauer sein.“

Es ist ein klassischer Segenswunsch für ein Königreich oder eine Herrschaft, in dem das Wort Dīrgha für „lang“ steht, āyu für „Leben“ und Rājyāya für „für das Königreich“ oder „für die Herrschaft.“

Warum nicht mit solchen Segenswünschen mit der Musik-KI experimentieren, wobei ich hier eine symphonische Filmmusik im Kopf hatte. Als KI verwendete ich Suno und als Stilrichtung / Prompts legte ich folgende fest: classic orchestra, Symphony, movie-score, dramatic, epic, orchestral, cinematic

Allerdings versuchte ich gezielt eine in Brackets gesetzte Lied-Struktur aufzubauen.

Prompt-Struktur:

[Intro]
[Dramatic Staccato: The piece begins with a dramatic staccato played by strings and brass, setting a tense and gripping atmosphere.]

[Build-up]
[Building Tension: The tension rises with the staccato theme being developed further, adding percussion and increasing orchestral layers.]

[Drop]
[Fanfare-like Main Theme: A powerful fanfare-like theme erupts, featuring bold brass and soaring strings, establishing the central motif of the piece.]

[Verse 1]
[Rhythmic Development: The main theme is explored with rhythmic variations and interplay between strings, brass, and woodwinds.]

[Break]
[Instrumental: Soft Strings and Woodwinds: A gentle passage where strings and woodwinds play a calm, soothing melody, providing a moment of respite.]

[Pre-Chorus]
[Gradual Crescendo: A slow build-up with increasing orchestration and intensity, leading back to the main theme.]

[Chorus]
[Main Theme with Full Orchestra and Choir: The fanfare-like main theme returns with full orchestral power, accompanied by a choir singing reaching a peak in energy and intensity.]  dīrghāyurāstu rājyāya

[Interlude]
[Instrumental: Woodwinds and Harp: An instrumental interlude featuring lyrical woodwinds and delicate harp arpeggios.]

[Verse 2]
[Melodic Development: Further development of the main theme, introducing new variations and textures with different sections of the orchestra.]

[Bridge]
[Instrumental: Dramatic Tension: A section building dramatic tension through complex harmonies, syncopated rhythms, and dynamic orchestration.]

[Drop]
[Massive Orchestral Hit: Another powerful climax with the full orchestra, showcasing the main theme in all its glory.]

[Chorus]
[Main Theme Reprise with Full Orchestra and Choir: The main theme is repeated, with variations and captivating orchestration, and the choir once again sings, emphasizing the heroic and triumphant mood.] dīrghāyurāstu rājyāya

[Outro]
[Soft Strings and Winds: The piece concludes with gentle strings and woodwinds, bringing a sense of resolution and calm.]

[Fade-out]
[Subtle Orchestral Effects: A gentle ending with subtle effects and fading melodies, leaving a lasting impression.]

Die Szene als Geschichte

[Intro]

Die Kamera taucht langsam in eine dunkle und geheimnisvolle Landschaft ein. Im Hintergrund ragen gewaltige Gebirgsketten auf, während Wolken wie drohende Schatten vorbeiziehen. Die Spannung ist greifbar, als die dramatischen, stakkatohaften Klänge der Streicher und Blechbläser einsetzen. Jeder Ton scheint wie ein Schritt auf einem schmalen Grat, wo Gefahr und Entschlossenheit aufeinandertreffen.

[Build-up]

Die Szene wechselt: Wir sehen eine Gruppe von Helden, die sich durch eine unwegsame und düstere Wildnis bewegt. Die Staccato-Motive werden intensiver, und mit jedem neuen Percussion-Schlag scheint das Tempo der Szene zu steigen. Die Kamera zoomt in die Gesichter – fokussierte Blicke, zitternde Hände am Schwertgriff, während der Himmel dunkel bleibt und ein Sturm aufzieht.

[Drop: Fanfare-like Main Theme]

Plötzlich erreicht die Gruppe eine majestätische Ebene, und die Musik explodiert in einem triumphalen Fanfarenmotiv. Goldene Sonnenstrahlen brechen durch die Wolken und erleuchten eine epische Burg in der Ferne. Die mächtigen Bläser und die aufsteigenden Streicher scheinen die Kamera zu begleiten, die über die Landschaft fliegt, als würde sie den gewaltigen Ausblick feiern.

[Verse 1: Rhythmic Development]

Die Helden bewegen sich weiter durch die Ebene, und das Hauptthema wird rhythmisch variiert. Es entsteht ein Gefühl von Bewegung und Zusammenhalt, während die Instrumente sich wie ein Dialog zwischen den Helden anfühlen. Die Streicher, Holzbläser und Blechbläser wechseln sich ab, als würden sie den Willen der Gruppe symbolisieren, gemeinsam voranzuschreiten.

[Break: Instrumental – Soft Strings and Woodwinds]

Ein plötzlicher Szenenwechsel: Die Helden lagern an einem Flussufer. Die Kamera zeigt sanfte Wasserbewegungen und flüsternde Bäume im Wind. Die Musik wird leise, zart und friedlich, mit schwebenden Melodien von Streichern und Holzbläsern. Die Gesichter der Helden entspannen sich für einen Moment, aber der Schatten einer drohenden Gefahr bleibt spürbar.

[Pre-Chorus: Gradual Crescendo]

Die Szene schwenkt zurück zur Burg in der Ferne. Die Helden erheben sich, bereit, den entscheidenden Schritt zu machen. Die Musik beginnt langsam anzuschwellen, wie ein Herz, das schneller schlägt. Die Kamera schwenkt in einer Kreisbewegung um die Helden, die gemeinsam auf das Unbekannte zugehen. Das Crescendo kündigt den nahenden Höhepunkt an.

[Chorus: Main Theme with Full Orchestra and Choir]

Die Helden stehen vor den Toren der Burg, die nun vollständig sichtbar ist. Mit einem donnernden Schlag öffnen sich die Tore, und das Hauptthema erklingt in voller Pracht. Der Chor setzt ein, und die lateinischen Worte dīrghāyurāstu rājyāya hallen durch die Szene, als ob das Schicksal selbst spricht. Die Kamera wechselt zwischen Nahaufnahmen der Helden und imposanten Panoramen der Burg.

[Interlude: Woodwinds and Harp]

Die Szene verlangsamt sich, und wir sehen eine Rückblende – ein Blick in die Vergangenheit eines der Helden. Ein stiller Moment voller Emotionen, untermalt von lyrischen Holzbläsern und zarten Harfenklängen. Tränen fließen, während die Kamera intime Details einfängt: ein Amulett, eine verblassende Erinnerung.

[Verse 2: Melodic Development]

Zurück in der Gegenwart: Die Helden treten in die Burg ein, und das Hauptthema wird erneut variiert. Die Kamera folgt ihren Schritten durch gigantische Hallen, vorbei an steinernen Statuen und kunstvollen Fresken. Jede Variation des Themas spiegelt ihre wachsende Entschlossenheit wider.

[Bridge: Dramatic Tension]

Die Spannung erreicht ihren Höhepunkt, als die Helden vor einer verschlossenen Tür stehen. Die Musik baut eine erdrückende Atmosphäre auf, mit komplexen Harmonien und synchronisierten Rhythmen. Die Kamera zeigt Nahaufnahmen zitternder Hände und schweißnasser Stirnen. Dann – ein massiver Schlag, als die Tür aufgestoßen wird!

[Drop: Massive Orchestral Hit]

Die Kamera stürzt in den Raum, und wir sehen einen riesigen, leuchtenden Thron, der von einer blendenden Lichtquelle überstrahlt wird. Die volle orchestrale Macht entfaltet sich in einem mächtigen Höhepunkt, der die Größe und Bedeutung des Moments unterstreicht.

[Chorus: Main Theme Reprise with Full Orchestra and Choir]

Die Helden erreichen den Thron, und das Hauptthema kehrt zurück, noch imposanter als zuvor. Der Chor singt erneut die Worte dīrghāyurāstu rājyāya, dieses Mal mit zusätzlichen Harmonien und einer unvergesslichen Energie. Die Kamera schwenkt langsam zurück und zeigt die gesamte Szenerie in ihrer epischen Pracht.

[Outro: Soft Strings and Winds]

Die Kamera zoomt hinaus in den Himmel, wo der Sturm sich gelegt hat. Die Musik wird sanft, während die Streicher und Holzbläser die letzten Noten spielen. Eine friedliche Stille kehrt ein, und die Kamera verweilt kurz auf dem Horizont.

[Fade-out: Subtle Orchestral Effects]

Die Szene wird dunkel, und die letzten Töne der Harfe und subtiler orchestraler Effekte klingen wie eine ferne Erinnerung aus. Die Credits beginnen, und der Eindruck der epischen Reise bleibt beim Publikum zurück.

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